WetterLetter … oder … Brotschi-Wettert
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Der kommende Temperatursturz ist recht spektakulär: Von annähernd 17° auf 1500 m Höhe sinkt die Temperatur am Mittwoch/Donnerstag bis auf 5 Grad ab. Das heisst: Schnee oberhalb 2000müM. Wer also mit dem Auto über die Alpenpässe will: Schneeketten mitnehmen!

Oder noch besser: Zuhause bleiben, denn das Wetter dazu ist alles andere als toll. Nebst dem Temperatureinbruch erwartet uns eine MENGE Regen. Gewisse Modellläufe haben für die Region Mittelland bis zu 80 Liter Regen drin. In den Vogesen/Schwarzwald oder in den Voralpen ist es zum Teil erheblich mehr. Das könnte übel werden ….

Aber erst mal gilt es die Nacht auf Montag zu überstehen. Die Chancen auf Schwer- bis Schwerstgewitter stehen leider erneut hoch.

 

20140706 ensemble

 


Auf dem heutigen MeteoGramm fällt auf, dass bereits auf Stufe ROT gewarnt wird für morgen. Und das könnte wirklich auch so eintreffen, denn vor der eigentlichen Front heizt es morgen tüchtig ein. Einerseits durch die Sonne, andererseits durch einfliessende feuchtwarme Luftmassen. Mit dem „idealen“ Timing würden die Gewitter erst am späteren Nachmittag beginnen – das wäre wohl der fatalste Zeitpunkt.

Es fällt ebenfalls auf, dass die kommenden Tage sehr sehr feucht werden dürften. Und der Dienstag ist der Tag, um wieder mal den Keller aufzuräumen….

 

20140703 meteogramm


Heute und morgen bleibt es noch recht sonnig und warm. Am Samstag wird es zuerst schwülwarm (1), dann folgen Gewitter und viel Regen (2) sowie ein Temperaturrückgang. Ab Sonntag bleibt es dann die nächste Woche eher kühl und nass (3). Bis am 11. Juli scheint es aus heutiger Prognosesicht keinen richtig trockenen Tag zu geben (4).

20140626 ensemble


Heute haben sich kurz vor dem Mittag in der Weschschweiz erste Gewitter gebildet. Diese zogen Nordostwärts und haben über den Mittag auf einer Linie Solothurner-Jura Bern Alpen recht starke Gewitter verursacht. Die Gewitterlinie ist sehr rasch in die Ostschweiz gezogen. Dies ganz entgegen den gestrigen Annahmen, dass die Gewitter erst gegen Abend und in der Nacht kommen würden.

Doch aufgepasst:
Das Ganze wird von einem kleinen Tief über Frankreich gesteuert. Es hat die labile und warmfeuchte Luft zu uns geschaufelt und die Westschweiz befindet sich quasi wieder in einem trügerischen „Schönwetterloch“. Es werden sich aber weitere Gewitter bilden und insbesondere die nachströmende etwas kältere Luft aus Nordwest wird eine starke Hebung auslösen. In der Nacht und Morgen können also nochmals starke Gewitter entstehen. Vor allem dann, wenn der Tiefkern schliesslich nordöstlich von uns liegen wird.

20140623 Gewitter


Die Rechnung kommt nach dem Essen – gestrichen saftig!

Den Hitzeeinschub von diesem Wochenende „büssen“ wir nun mit einem „warmen“ Winterwochenende in 7 Tagen. das nennt man „ausgleichende Gerechtigkeit“. Wobei zwei ganz normale Weekends viel viel besser gewesen wären. Aber das Wetter ist ja kein Wunschkonzert 🙂

Grafik: Temps auf ca. 1500müM

20140609 ensemble


Gestern Abend wurde ein Fussballspiel in Belgien in Folge golfballgrosser Hagelkörner abgebrochen. Auch heute früh zogen die ersten Gewitter bereits wieder von Belgien an Köln und Münster vorbei.

Aktuell finden sich starke Gewitter im Raum Kassel, naben Hannover und im Raum Hamburg.

20140608 Gewitter


Von Samstag bis Dienstag gilt es, ein paar heisse und zunehmend auch schwüle Tage auszuhalten. In der Schweiz sind wir noch etwas begünstigt und werden nicht gleich „gebraten“. Für Deutschland schaut es allerdings für die tiefen Lagen im Rheingraben seeeeehr heiss aus. Teils werden 37° gerechnet – ob das auch so kommt, steht noch in den Sternen und hängt von vielerlei Faktoren ab. Aber über 30° wirds sicher werden.

Weitaus krasser stellt sich indes das sich abzeichnende Unwetterpotenzial dar. Von Tag zu Tag nimmt das Potenzial zu und bereits am Samstag werden sich über Frankreich Gewittercluster bilden. Am Sonntag dann verbreitet von Frankreich bis BeNeLux und Nordwest-DE. Am Montag geht dann allgemein die Post ab, das erkennt man auch auf der beiliegenden Grafik. Auch der schweizer Jura und das Allgäu liegen dann in der Gefahrenzone.

Der Urin des Schreibenden sagt:  Da erwartet das THW und die Feuerwehr vieeel Arbeit  🙁

CAPE für Pfingstmontag


Nun, man mag Sonnenanbeter sein, Heissluftfanatiker, FKK-Freund oder was auch immer – aber zuviel ist zuviel. Gewisse Modelle berechnen für Teile Deutschlands bis zu 37° – am Schatten!

Für Bern schauts immerhin „etwas“ kühler aus – mit nur bis 31°. Zudem zeigen die Modelläufe immer noch eine leichte Unsicherheit ab dem 8. Juni. Doch so oder so: es wird heiss und trocken. Abkühlende Gewitter erst wieder ab ca. Mittwoch.

Schade – dass es so extrem warm werden muss. Ein Einkaufsbummel unter vollgeschwitzten Kunden oder eine Fahrt im Fahrstuhl neben transpirierenden Businessfreaks kann da leicht zur Tortour für die Nase werden. Und auch selber soll bitte neimand sagen, dass „klebrige“ Kleider toll seien…

Auf normal warme Zeiten  😉

Ensembles


Von heute bis am Donnerstag dürfen wir uns eines „Mini-Sömmerchens“ erfreuen. Danach nimmt man am Besten die Gummistiefel hervor: Die blau eingekreiste Zeitspanne wird sehr nass und auch nicht sonderlich warm. Das wiederum dürfte die Natur und die Gärtner sowie Landwirte erfreuen: Es wird „wachsig“.

Die vorübergehende Wärme wird am Donnerstagabend und Freitag zudem mit teils kräftigen Gewittern beendet.

Ensembles GEFS

Temperaturverlauf auf 1500müM sowie Regen in den kommenden Tagen


Heftiges Unwetter erwartet!

Ein Tief über dem Balkan bringt den östlichen und südlichen Teilen Österreichs Sturm und intensiven Regen. Dabei muss mit schweren Sturmböen aus Nordost gerechnet werden. In der Höhe der Ostalpen weht der Wind mit Orkanstärke.

Die aus Nordosten anströmende feuchtkalte Luft wird an den Alpen gestaut. In der Folge regnen sich die Luftmassen an den Bergen aus, in hohen Lagen wird es dabei ergiebigst schneien.

Bei uns wird es von Tag zu Tag wärmer und Mitte nächster Woche werden wir uns inmitte sommerlicher Temperaturen um 26° wunderbar wohl fühlen. Allerdings ist die Luft nicht trocken und die Gewittertätigkeit wird dann wieder massiv zunehmen.

 



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