WetterLetter … oder … Brotschi-Wettert
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Am frühen Abend vom 21.04.2014 gab es zwischen Seeshaupt und Penzberg (in der Nähe von München) ein starkes Gewitter mit einer eindrucksvollen Shelfcloud, viel kleinkörnigem Hagel bis 1 cm Durchmesser, und einigen kräftigen Erdblitzen. Gebietsweise gab es eine 10 bis 20 cm dicke Hagelschicht. Teile des Ortes Penzberg waren wegen der dicken Hagelschicht und Überschwemmungen auf der Straße nicht nicht mehr mit dem Auto passierbar und es mussten auch Schneepflüge ausrücken! Das Gewitter bildete sich wie so oft am Ostallgäuer Alpenrand und zog nach Nordosten weiter.
Quelle: http://www.sturmwetter.de


In der Nacht vom 7. zum 8, April 2014 überquerte eine Kaltfront die Schweiz und brachte lokal teils kräftige Gewitter begleitet von Sturmböen und Starkregen. Dieses Video wurde auf dem Hasenberg und in der Region Egelsee, Berikon aufgenommen.

Videoquelle:  https://www.facebook.com/SSVUFS?fref=ts

Vielen Dank an Dominic Kurz


Apr
03.

Derzeit grassiert ein grässliches Fieber, ja eine ganze Krankheit! Es ist dies der Vollpfostenjournalismus in Reinkultur. Abschreiben, was das Zeug hält, Hauptsache die Zeitung ist voll. Dass die Zeitungen dabei zusehends voller Sche…… sind, das kümmert die Verleger offenbar nicht.

Beispiel gefällig?

Smog!

Europa versinkt also im Smog. Aha.
Und Schuld daran ist der Saharastaub. Ach so!

Ein kurzer Blick in ein Meteorologiebuch – oder für diejenigen Journalisten, die nicht mehr wissen, was Bücher sind: Ein Blick in Wikipedia würde Klarheit schaffen: Smog ist ein Kürzel für die englischen Begriffe smoke und fog. Also Rauch und Nebel. Das „Gefährliche“ an Smog ist lediglich, dass sich eben Abgase und Rauch mit dem Nebel vermischen. Der natürliche Nebel selber, der kann noch so dick sein, er ist komplett unschädlich, da er nur aus Wasser besteht.

Und bitte was ist nun der Saharastaub? Genau: Feinste Sandpartikel natürlichen Ursprungs. Klar ist es nicht unbedingt gesund, wenn man jetzt monatelang diesen Staub einatmen würde. Und es wird sich ja auch nicht um Monate handeln, denn die Wetterlage stellt sich langsam auf „labil“ um und dann komme Bewegung in die Atmosphäre.

Also: Wenn Sie irgendwo im Zusammenhang mit Saharastaub „Smog“ lesen, dann dürfen Sie ruhig laut lachen, denn dann hat der Schreiberling das garantiert von irgend einem andere Zeitungsbericht abgeschreiben  🙂

Anbei ein Bild, wie der Saharastaub in grossen Höhen über das Mittelmeer in Richtung Alpen transportiert wird.



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