WetterLetter … oder … Brotschi-Wettert
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Ein starker Schneesturm sucht derzeit die Atlantikküste Kanadas sowie die Bereiche der Neuenglandstaaten der USA heim. Ein Tief, das der Küste entlang nach Nordosten wandert, löst auf seiner West- und Südseite starke Nordostwinde aus. Mit bis zu 100kmh stösst die eisige Luft aus Nordkanada wieder  gegen Südosten vor und fliesst auf den Atlantik.

Sehr schön erkennt man das auf dem Satellitenbild. Das eingekringelte Tief und die Kaltluft, die vom Land auf den Atalntik fliesst und dort die typische flockenartige Bewölkung verursacht (wärmerer Atlantik).

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Besonders heftig wütet der Sturm aktuell in Nova Scotia, wo bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Hier einige Bilder via Google gefunden:

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Die Kälte ist vorerst mal überstanden. Nun wird es jeden Tag immer ein wenig wärmer, und das kontinuierlich bis Ende März. Der kommende Montag wird voraussichtlich der wärmste Tag mit wieder fast 20°  🙂  Na, da kann man sich doch wieder wirklich freuen.


Unsere Katze spürt den Wetterumschwung bereits jetzt und hat den Wunsch geäussert, dass sie bitte mit dem Paket nach Südfrankreich verschickt werden möchte 🙂

 

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Es ist zwar erst Mittwochabend… aber was die Modelle da für Sonntag und Montag so zeigen, das kann man sich aktuell gar nicht recht vorstellen! Dauerregen und MITTAGS-Temperaturen von zB. 4° in München. Und in der Schweiz schauts auch nicht besser aus. In einigen Tälern erwarten wir Schnee bis runter.

Also bleibt für Sonntag nur 3 Varianten…. siehe Titel des Beitrages.

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Nach dem ja an vielen Orten des Mittellandes am Morgen immer noch kurz Frost herrscht, sind die Tage doch insgesamt wärmer geworden. Die Grünlandtemperatur dürfte an vielen Standorten im Mittelland nun erreicht sein – oder diese Woche erreicht werden. Informationen zur Grünlandtemperatur finden Sie hier >>

Zusammen mit den doch recht frühlingshaften Temperaturen zog auch das morgendliche Vogelgezwitscher wieder ein. Noch nicht wirklich euphorisch, aber immerhin: Die Vögel freuen sich offensichtlich am aktuellen Wetter – und die Menschen am Vogelgezwitscher.

Wenn man sich allerdings die Karten anguckt, dann schweben mögliche Kaltlufteinbrüche nach wie vor wie ein Damoklesschwert über der aktuellen Wärmephase. Ein erster kurzer Kälteeinbruch steht am Mittwoch an, doch insbesondere ab dem 22. März „könnte“ es ganz schön bergab gehen…

 


Man hat sich schon fast an die wunderbar sonnigen Tage gewöhnt. Aber das Hoch überlegt es sich anders und macht einem Schub kalter Luft aus Nordosten Platz. Im Norden und Nordosten von Deutschland wird es am Wochenende empfindlich kalt und am SOnntag und Montag Steht auch noch Sturm an, insbesondere an der Ostseeküste und auch über Polen.

Die Schweiz triffts da eher am Rande, aber auch bei uns werden die Blümchen zittern. Den Temperatureinbruch erkennt man auf den Ensembles sehr gut:

Am 16. März ist auf der Grafik ein ausgeprägter Temeratureinbruch sichtbar, der aber eher nur von kurzer Dauer ist. Danach driften die einzelnen Berechnungen weit auseinander. Es kann relativ mild bleiben – oder dann saukalt werden. Und mit saukalt ist Schnee bis runter gemeint.

 


Während „unser“ Hoch die Stürme von uns fernhält, rauschts auf dem Atlantik ganz schön derb!

Das Hoch steht wie ein Fels in der Brandung und lenkt die Tiefs vom Atlantik über Schottland nach Skandinavien. Schon jetzt ist es in Norwegen „sehr windig“ und die Atlantischen Tiefs brausen mit Winden von bis zu 80kmh an die Norwegische Küste. Intensiver wirds am Sonntag, wenn stürmische Winde mit bis zu 120kmh erwartet werden:

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Und ganz arg erwischt es Island am Montag mit bis zu 140kmh !

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Nachdem es jetzt mehr oder weniger 3 Monate lang geregnet hat, steht eine sonnige Phase vor der Türe. Das Temperaturmaximum dürfte am Sonntag/Montag erreicht werden. Nach jeweils kühlen Frühstunden wärmt die Sonne tagsüber kräftig auf.

Und beim Thema Sonne gleich ein Hinweis: Die Märzensonne war berteit bei unseren Eltern und Grosseltern bekannt: Und zwar als gefährlich! Insbesondere beim Schifahren sollte man unbedingt Sonnenschutz auftragen. Denn man kann sich ohne Schutzcreme ganz böse Sonnenbrände holen. Und auch in den Niederungen ist beim ersten Kaffee an der Sonne Vorsicht geboten.

Aber nun genug gewarnt: Geniesst die Sonne und viel Vergnügen  🙂

 

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Olas en Gijón – 3 de marzo de 2014 – Asturias -España
 
Riesenwellen haben die Westküste von Spanien und Frankreich heimgesucht. Hier ein kleiner Youtube-Film direkt vom Balkon eines Wohnhauses an der Küste:

 

 

Dass dem so war, erkennt man auch auf der Analyse der Wellenhöhe auf dem Atlantik. Eine sehr eindrückliche Karte, die wir aber in den nächsten Zeit so nicht mehr sehen werden. Die Lage auf dem Atlantik wird sich durch ein sich ausbreitendes Hoch wesentlich beruhigen.

 

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Mal ein kleiner Rückblick in eigener Sache:

Am 25. Februar machten wir hier >> folgende Meldung:

„Auch der Niederschlag ist anfangs recht gut ausgebildet, um  dann eher abzunehmen. Am Sonntag/Montag könnte es also ganz gut ein paar Flocken bis runter geben.“

Und siehe da, heute hats bis runter geschneit!

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Wir denken: Punktlandung (!) -> freuen uns –> gönnen uns heute einen Kaffee drüber hinaus 🙂

 



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